<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Südafrika</title>
	<atom:link href="http://scribe-art.com/blog/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://scribe-art.com/blog</link>
	<description>Leben und arbeiten in Kapstadt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 12:40:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Die V &amp; A Waterfront in Kapstadt</title>
		<link>http://scribe-art.com/blog/?p=705</link>
		<comments>http://scribe-art.com/blog/?p=705#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kapstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://scribe-art.com/blog/?p=705</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Shopping und Dining –  um das geht es an der V &#38; A Waterfront, die wohl eine der beliebtesten Touristenattraktionen in der vielfältigen Metropole Kapstadt ist. Das Einkaufs- und Entertainment-Zentrum ist ein wahres Shopping-Wunderland für die ganze Familie. Edle Designer-Stores und Geschäfte, Galerien mit zeitgenössischer Kunst und Touristenläden reihen sich hier aneinander. Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><a href="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Waterfront.blog_.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-706" title="Waterfront.blog" src="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Waterfront.blog_.jpg" alt="" width="600" height="300" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #800000;">Shopping und Dining –  um das geht es an der V &amp; A Waterfront, die wohl eine der beliebtesten Touristenattraktionen in der vielfältigen Metropole Kapstadt ist.</span></p>
<p>Das Einkaufs- und Entertainment-Zentrum ist ein wahres Shopping-Wunderland für die ganze Familie. Edle Designer-Stores und Geschäfte, Galerien mit zeitgenössischer Kunst und Touristenläden reihen sich hier aneinander. Und das alles vor der glitzernden Oberfläche des Atlantiks und dem erhabenen Tafelberg als Wächter im Hintergrund. Nach einem ausgiebigen Shopping-Tag kann in einem der zahlreichen Cafés und Restaurant entspannt werden.</p>
<p>Genießen Sie hier das Hafenflair und schauen Sie bei einer Portion „Fish and Chips“ den Schiffen zu, die im Hafen ein und ausfahren. Von hier aus starten beliebte Trips: Bootsausflüge oder romantische Sonnenuntergangs-Ausfahrten, Hubschrauberfahrten sowie der Besuch auf Robben Island.</p>
<p>Das restaurierte Werft- und Hafenviertel liegt an den beiden Becken des Hafens von Kapstadt, die 1870 und 1905 erstmals in Betrieb genommen wurden. Sie erhielten die Namen zu Ehren des britischen Königin und Ihres Sohnes: Victoria und Alfred. Viel Spaß beim Bummel durch die Victoria &amp; Alfred Waterfront!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://scribe-art.com/blog/?feed=rss2&#038;p=705</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sun City &#8211; das etwas andere “Game”</title>
		<link>http://scribe-art.com/blog/?p=698</link>
		<comments>http://scribe-art.com/blog/?p=698#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neu hinzugefügt]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://scribe-art.com/blog/?p=698</guid>
		<description><![CDATA[Sun City steht nicht nur für die Sonnenseite des südafrikanischen Lebens, sondern für einen ganz besonderen Teil der Geschichte des Landes. Umgeben vom afrikanischen Busch und dem Pilanesberg Nationalpark ist Sun City eine Stadt wie Las Vegas: pures Ausflugvernügen mit Unterhaltungsmöglichkeiten für die ganze Familie. Nicht unweit Johannesburg und Pretoria kommt man ziemlich einfach nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><a href="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/sun-city-1-blog.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-699" title="sun city 1 blog" src="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/sun-city-1-blog.jpg" alt="" width="600" height="300" /></a></p>
<p lang="de-DE">
<p lang="de-DE">Sun City steht nicht nur für die Sonnenseite des südafrikanischen Lebens, sondern für einen ganz besonderen Teil der Geschichte des Landes. Umgeben vom afrikanischen Busch und dem Pilanesberg Nationalpark ist Sun City eine Stadt wie Las Vegas: pures Ausflugvernügen mit Unterhaltungsmöglichkeiten für die ganze Familie. Nicht unweit Johannesburg und Pretoria kommt man ziemlich einfach nach Sun City.</p>
<p>Sun City markiert einen besonderen, wenn auch nicht kritikfreien Ort in Südafrika: als Hotelreservat entworfen war dort bis zum Ende der Apartheid, anders als im Rest des Landes, Glücksspiel toleriert. So wurde die Stadt zu einem Anlaufpunkt für Zocker, Touristen und einem überaus pompösen Unterhaltungsprogramm. Das anfängliche Freizeit- und Ferienresort wurde seit seiner Eröffnung ständig erweitert. Von Golfplätzen bis hin zu Wasserparks, Restaurants, große Hotelanlagen und <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.pokerzeit.com/texas-holdem">Texas Holdem Tunieren</a></span></span> in dekadenten Casinos: in Sun City (gerne auch “Sin City” genannt) findet man alles, was das Herz begehrt.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sun-city-south-africa.com/">Sport, Casinos, Bars, Shopping, Konferenzhallen</a></span></span> &#8211; oder auch Krokodilfarmen, Botanische Gärten und der Nationalpark nebenbei. Sun City kann mit dem großen Vorbild Las Vegas definitiv mithalten und an einigen Stellen sogar triumphieren. Dennoch blieb Sun City in der Vergangenheit nicht von der Kritik befreit: zwar gab es während der Apartheid dort keine Trennung von schwarzen und weißen Bürgern, dennoch galt Sun City als Teil des Apartheid-Regimes und damit als Stadt mit zwei Gesichtern.</p>
<p>Für einen Aufenthalt in Sun City sollte man einige Tage planen, je nachdem, welchen Aktivitäten man nachgehen möchte. Immer im Hinterkopf zu behalten ist dass Sun City nur ein sehr künstlicher Teil der südafrikanischen Kultur ist. Wer diesen Ort besucht, sollte sich darüber im Klaren sein um sich nicht mit Enttäuschungen zu konfrontieren. Nach einigen Tagen ist der Charme definitiv verbraucht und man sollte dazu zurück gehen, <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.pokerzeit.com/">sein Poker online</a></span></span> zu spielen und vielleicht den Nationalpark nebenan besuchen. So kann man nicht nur Geld sparen, sondern auch die südafrikanische Vielfalt hautnah erleben ohne in Sun City zu versauern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://scribe-art.com/blog/?feed=rss2&#038;p=698</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frisch gedruckt und schon zu haben – das Reisemagazin Kapstadt.com</title>
		<link>http://scribe-art.com/blog/?p=685</link>
		<comments>http://scribe-art.com/blog/?p=685#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu hinzugefügt]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kapstadt.com]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://scribe-art.com/blog/?p=685</guid>
		<description><![CDATA[Die neuste Ausgabe des Reisemagazins Kapstadt.com ist endlich zu haben und wartet auf reiselustige Leser! Rote Sonnenuntergänge, atemberaubende Landschaften, die Giganten der Tierwelt und die endlose Weite des Atlantischen Ozeans – das Westkap ist Südafrikas Perle und ein beliebtes Urlaubsziel zahlreicher Touristen. Für alle, die eine Reise an eines der schönsten Fleckchen der Erde planen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #800000;"><a href="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/kapstadtcover1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-686" style="margin: 10px;" title="kapstadtcover" src="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/kapstadtcover1.jpg" alt="" width="252" height="332" align="left" /></a></span></strong><strong><span style="color: #800000;">Die neuste Ausgabe des Reisemagazins </span><span style="color: #800000;">Kapstadt.com ist endlich zu haben und wartet auf reiselustige Leser!</span></strong></p>
<p>Rote Sonnenuntergänge, atemberaubende Landschaften, die Giganten der Tierwelt und die endlose Weite des Atlantischen Ozeans – das Westkap ist Südafrikas Perle und ein beliebtes Urlaubsziel zahlreicher Touristen. Für alle, die eine Reise an eines der schönsten Fleckchen der Erde planen oder für jene, die sich nach Ihrem Traumziel sehnen, gibt es das Reisemagazin Kapstadt.com – auf gut Deutsch.</p>
<p>In jeder Ausgabe deckt das Hochglanzmagazin sämtliche Schwerpunkte ab: Kapstadt City, Geschichten aus dem Alltag, Wein, Kulinarisches, Unterkünfte,<br />
Events, Soziales, Geschichte und Reisetipps in die beliebten Gegenden des Westkaps.</p>
<p>Wer unser Magazin lesen möchte, kann es auf unserer Webseite als <a title="e-Book Kapstadt.com " href="http://www.kapstadt.com/unser-service/magazin/" target="_blank">e-book </a>herunterladen oder die <a title="Redaktion Kapstadt.com" href="http://www.kapstadt.com/das-team-von-kapstadtcom/" target="_blank">Redaktion </a>kontaktieren. Besonders freuen wir uns, dass wir unser Magazin auch <a title="issuu - Kapstadt.com Nr 17 fürs iPad" href="http://issuu.com/kapstadt.com/docs/kapstadt17" target="_blank">iPad</a> Lesern zur Verfügung stellen können. In den kommenden Wochen wird Kapstadt.com auch bei Amazon sowie im Handel erhältlich sein.</p>
<p>Die Redaktion von Kapstadt.com wünscht allen ein sonniges Lesevergnügen!! Wir freuen uns über Kommentare und Tipps.</p>
<p>Ihre Alice Romas</p>
<p>Redaktionsleitung Kapstadt.com</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://scribe-art.com/blog/?feed=rss2&#038;p=685</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schavan besucht Kapstadt</title>
		<link>http://scribe-art.com/blog/?p=677</link>
		<comments>http://scribe-art.com/blog/?p=677#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 08:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu hinzugefügt]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://scribe-art.com/blog/?p=677</guid>
		<description><![CDATA[Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) läutet am 16. April in Kapstadt das Deutsch-Südafrikanische Jahr der Wissenschaft  2012/2013 ein. Gemeinsam mit der Ministerin für Wissenschaft und Technologie, Naledi andor, eröffnet Schavan am kommenden Wochenende das Jahr der Deutsch-Südafrikanische Wissenschaft. Dabei geht es um die Vertiefung der Partnerschaft der Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Deutschland und Südafrika. &#8220;Unser Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Deutsch-Südafrikanisches-Jahr.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-678" title="Deutsch-Südafrikanisches Jahr" src="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Deutsch-Südafrikanisches-Jahr.jpg" alt="" width="600" height="428" /></a></p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) läutet am 16. April in Kapstadt das Deutsch-Südafrikanische Jahr der Wissenschaft  2012/2013 ein.</strong></span></p>
<p>Gemeinsam mit der Ministerin für Wissenschaft und Technologie, Naledi andor, eröffnet Schavan am kommenden Wochenende das Jahr der Deutsch-Südafrikanische Wissenschaft. Dabei geht es um die Vertiefung der Partnerschaft der Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Deutschland und Südafrika.</p>
<p>&#8220;Unser Ziel ist es, gemeinsam globale Verantwortung zu tragen und in diesem Rahmen nachhaltigen Innovationen den Weg zu bereiten&#8221;, erklärt Schavan. Im<br />
Mittelpunkt stehen dabei folgende Schwerpunkte: Klimawandel, Bioökonomie, Human Capital Development, Urbanisierung/Megastädte, Innovation in der Gesundheitswirtschaft, Astronomie, Geistes- und Sozialwissenschaften.</p>
<p>Ein wichtiger Teil der Reise ist die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung des Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Use (SASSCAL). Dieses Zentrum ist eine gemeinsame Initiative der Länder Namibia, Botswana, Angola, Sambia, Südafrika und Deutschland und entstand als Reaktion auf die Herausforderungen, die uns aufgrund des globalen Klimawandels gegenüberstehen.</p>
<p>Ein Jahr lang finden regelmäßig Veranstaltungen in Südafrika und Deutschland statt. Termine sowie weitere Informationen finden Sie auf der zweisprachigen gemeinsamen Webseite: <a title="Webseite Deutsch-Südafrikanisches Jahr der Wissenschaft" href="www.deutsch-suedafrikanisches-wissenschaftsjahr.de" target="_blank">www.deutsch-suedafrikanisches-wissenschaftsjahr.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://scribe-art.com/blog/?feed=rss2&#038;p=677</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>VON KUNTERBUNT ZUR UNIFORMITÄT</title>
		<link>http://scribe-art.com/blog/?p=662</link>
		<comments>http://scribe-art.com/blog/?p=662#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 13:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Neu hinzugefügt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://scribe-art.com/blog/?p=662</guid>
		<description><![CDATA[Haben wir die große Freiheit erlangt, oder laufen wir doch alle einer gewissen selbstgewählten Uniformität hinterher? Klar, ich verstehe schon. Hören wollen wir das nicht, ich erst recht nicht. Immerhin schreiben wir das Jahr 2012. Das heißt, wir leben in einer Zeit der absoluten Freiheit, sprich Mode, Meinung und Mausklick werden nicht diktiert, sondern ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Uniformität-neu.jpg"><img class="size-full wp-image-663" title="Uniformität neu" src="http://scribe-art.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Uniformität-neu.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Haben wir die große Freiheit erlangt, oder laufen wir doch alle einer gewissen selbstgewählten Uniformität hinterher?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Klar, ich verstehe schon. Hören wollen wir das nicht, ich erst recht nicht. Immerhin schreiben wir das Jahr 2012. Das heißt, wir leben in einer Zeit der absoluten Freiheit, sprich Mode, Meinung und Mausklick werden nicht diktiert, sondern ganz allein dir selbst überlassen. Und nun spreche ich von  Uniformität? Dabei scheint es mir gerade so, als ob aufgrund der autonomen Selbstbestimmung, die Sehnsucht nach Gleichheit verstärkt ist. Genau das Gegenteil tritt also ein: Freiheit wird mit strenger Uniformität ausgestattet und wer nicht in den jeweiligen Gesellschaftstopf passt, wird sogleich in eine Schublade einsortiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich treffe mich mit Freunden in einem angesagten „szenischen“ Jazz-Club. Schon im Auto, auf dem Weg dorthin, erklärt man mir, wie bekannt der Club sei und welches internationale Ansehen die schicke Location in Stuttgart inne hat. Hat sie sicher auch, aber wenn ich das zu oft gesagt bekomme, reagiert meine Meinungsfreiheit leider nur mit einem Schmunzeln, das ich mir, zu meiner Unfreude und zur Freude aller anderen, dann doch  verkneifen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Tisch 33 ist für uns reserviert, mit guter Sicht auf die Musiker und einem Rundblick in das schwach beleuchtete Lokal. Die Käseplatte kann ich fast nur erahnen und der Lachs sieht bei dem schummrigen Teelichtkerzenschein  fast wie ein Stück Putenfleisch aus. Und da kommen sie. Die akademischen fünfzehn Minuten einhaltend, nehmen die Zuschauer an den für sie reservierten kreisrunden Tischen Platz. Der Club ist etwa halb voll. Warum eine Reservierung nötig ist, verstehe ich nicht so ganz. Aber ich nehme an, dass Korrektheit in der modernen Freiheit nicht fehlen darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich groove vor mich hin, die Rhythmen sind klasse, die Finger schnalzen und die Hüfte wippt. Ich   lächle voller Zufriedenheit meiner Tischnachbarin zu, diese kann mit meinem im Takt hüpfenden Kopf wohl nichts anfangen und  schenkt mir anstatt eines Lächelns, einen kurzen starren Blick. Genauso korrekt wie die Tischeinteilung vonstatten geht, scheinen sich also auch die auserwählten Gäste zu benehmen. Vor uns läuft ein Latein-Jazz-Schauspiel ab, die Fetzen fliegen, Emotion und Herzschmerz überwiegen, und ich befürchte zu tief einzuatmen, um die anderen Gäste nicht zu stören.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gleichheit im Verhalten geht auch auf das Benehmen und vor allem auf die Kleidung über. Es dominiert eindeutig die Farbe Schwarz. Diese wiederholt sich in all ihren möglichen Schattierungen in Form von dunkelgrauen knielangen Mänteln und schwarzen Brillenrahmen. Der eine trägt Joop, wer sich das Outfit nicht leisten kann, muss mit einem Boss-Jacket Vorliebe nehmen und wer das auch nicht hat, scheint sich wohl das exakt gleiche Model von der Zara-Stange geholt zu haben. Auch der Friseur müsste bei allen der gleiche sein, denn dieser bringt die moderne Uniform zu ihrer Perfektion. Als sich dann meine Freunde über die empfohlene Weinauswahl bei der Kellnerin beschweren, denn die passt ja so gar nicht zur Käseplatte, und sich darüber auslassen, dass ein solches Lokal heutzutage über einen professionellen Sommelier verfügen sollte, platzt mir fast der Kragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss dazu sagen, dass ich erst vor ein paar Tagen aus der Metropole Kapstadt, nach vielen Jahren wieder im Schwabenland gelandet bin. Auch am Kap gibt es schick und teuer, Gourmet und Haute Couture. Aber irgendwie scheint das kunterbunte Stadt- und Menschenbild Kapstadts, das durch die mir hier aufgeführte Konformität ersetzt wird, bei mir zu einem kleinen Kulturschock zu führen. Meine Wahrnehmung muss sich einfach an neue Gesichtszüge, neue Ins und neue Outs gewöhnen. Annehmen muss ich  sie ja nicht, nur gewöhnen sollte ich mich daran. Bevor ich mich enttäuscht über die Uniform der Freiheit aufrege, schleicht sich ein Lächeln in mein Gesicht. Ich blicke ins Publikum, streife die Gäste, die Weine aus Argentinien und Spanien, und die auf die Knie gelegten Hände meiner Freunde. Plötzlich lässt mich die Ernsthaftigkeit dieses Szenarios fast vor Lachen an die Decke<br />
springen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um einen hysterischen Lachanfall zu unterdrücken, mache ich mich auf den Weg nach oben, in die Raucherbar. Ich bin erstaunt, dass der „bekannte“ Schuppen überhaupt Verständnis für schlecht riechende Raucher hat. Ein alter Schulfreund folgt mir und immer noch lässt er sich über die Bedienung aus, die seiner Meinung nach doch besser ihr täglich Brot in einer Eckkneipe verdienen sollte. Ich bitte um ein Glas Sekt. Mein Begleiter unterbricht meine Bestellung nicht gerade galant und weist den Kellner darauf hin, mir ein Glas Champagner zu servieren. Ich bekomme von ihm diesen bestimmten Blick entgegen geworfen, auf den der Satz „Sekt trinkt man nicht mehr. Champagner ist die Seele des Bubbly“, folgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann ziehe ich meine roten Gauloises aus der Tasche. Diese Marke rauche ich immer nur während meiner Deutschlandbesuche, wahrscheinlich kommt dann die Erinnerung an meine Studentenzeit   hoch. „Ja, das geht ja gar  nicht“, höre ich von der Seite. Will der mich etwa im Raucherbereich nicht rauchen lassen? „Was geht nicht?“, antworte ich, nun schon etwas genervt. Ich solle Zigaretten kaufen, die sind gesünder sind, über weniger Zusatzstoffe verfügen und die vor allem weniger kommerziell sind. „Und dann stirbt man etwa gesünder und moderner an Lungenkrebs?“, platzt es aus mir heraus, und nun kann ich meinen befürchteten Lachkrampf doch nicht mehr aufhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://scribe-art.com/blog/?feed=rss2&#038;p=662</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

